Moin und willkommen im Kulturhaus Walle Brodelpott – Ihrem soziokulturellen Zentrum im Bremer Stadtteil Walle!

Unser Haus ist ein Ort der Begegnung, offen für Menschen jeden Alters und mit vielfältigen Angeboten. Kunstschaffende aller Sparten finden bei uns Raum, um ihre Werke auszustellen oder auf die Bühne zu bringen. Mit unserem Geschichtsbereich und dem Hafenarchiv auf der Überseeinsel machen wir Stadtgeschichte lebendig. In unseren Werkstätten können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und kreativ tätig werden. Unsere Bibliothek bietet eine reiche Auswahl an Büchern für kleine und große Lesefreudige. Und bei einem Stück Kuchen oder frisch gebrühtem Kaffee können Sie sich in unserem Café entspannen. Darüber hinaus können Sie unsere Räumlichkeiten auch für private Veranstaltungen nutzen. Überzeugen Sie sich selbst!


Kaisenhausmuseum geöffnet

Das ehrenamtlich geführte Kleinmuseum zur Geschichte der Bremer Kaisenhäuser ist eng mit dem Geschichtsbereich im Kulturhaus Walle Brodelpott verbunden. Es hat von April bis in den Herbst hinein geöffnet. Interessierte können alle zwei Wochen sonntags von 14 bis 18 Uhr das Kleinmuseum besichtigen und damit einen Ausflug ins Grüne unternehmen. Im Anschluss kann auf der Terrasse oder im Garten des Kleinmuseums Kaffee und selbstgebackener Kuchen genossen werden. Für Kinder steht altes Spielzeug zum Ausprobieren bereit. Schwerpunkt des Kleinmuseums ist die Gründungsgeschichte der Bremer Kaisenhäuser nach dem 2. Weltkrieg. In einer Ausstellung wird die unmittelbare Nachkriegsgeschichte und die Zeit des Wiederaufbaus vermittelt. Neben der Dokumentation gibt es in den Ausstellungsräumen des Museums Gegenstände überwiegend aus den 1950er Jahren. Die Küche mit alten Gerätschaften ist ebenso zu besichtigen wie das ehemalige Schlafzimmer des Eigentümers.



WÖCHENTLICH IN GESCHICHTE


OFFENES ARCHIV
Do. 15 – 18 Uhr
Schleswiger Str. 4



OFFENES HAFENARCHIV
Mi. 14 – 18 Uhr
Auf der Muggenburg 30



„SCHIFFE GUCKEN“ im Hafenarchiv
Do. & So. 14 – 17 Uhr
Auf der Muggenburg 30




Statement der Stadtkultur Bremen e.V. zur Kunsfreiheit und Demokratie

Mit wachsender Besorgnis beobachten wir aktuelle Entwicklungen in der Kulturpolitik, die
weit über den Einzelfall hinausreichen: den Ausschluss von drei Buchhandlungen vom
Deutschen Buchhandlungspreis, Vorwürfe gegen das Bremer Kulturzentrum „Kukoon“ sowie
die Ankündigung des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer die Anwendung des „Haber-
Verfahrens“ auszuweiten und in Förderentscheidungen einzubeziehen.

Was sich hier abzeichnet, ist ein Paradigmenwechsel: hin zu einer schleichenden
Einschränkung der im Grundgesetz garantierten Kunstfreiheit, zur Aushöhlung
rechtsstaatlicher Mindeststandards, zur Etablierung politischer Gesinnungsprüfungen – und
nicht zuletzt zur Verengung freier öffentlicher Diskursräume, die als Fundament einer
pluralen und streitbaren Demokratie unverzichtbar sind.

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