Geschichtskontor Veranstaltung

06 Okt

Kunst im öffentlichen Raum - Rundgang

Das wohl bekannteste Kunstwerk in Walle ist gewiss die Waller Welle von Gary Rieveschl an der Nordstraße, die seit 40 Jahren in jedem Frühjahr die Vorbeifahrenden mit ihrer Blütenpracht erfreut. Viele andere Kunstwerke sind dagegen nicht immer sofort als solche zu erkennen, manch andere liegen gut versteckt. Auf diesem Rundgang stellt Angela Piplak bekannte und weniger bekannte Skulpturen, Wandgemälde und Installationen vor und führt in den künstlerischen Reichtum Walles ein.

17 Uhr | Start: Kulturhaus Walle | 5 €, erm. 4 €

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10 Nov

Jüdische Nachbarn - Rundgang

Etwa 200 jüdische Bürger lebten vor 1933 in Walle. Es gab etliche von Juden geführte Geschäfte, vom Kaufhaus des Westens bis zu Galanteriewaren Fuchs. Im Nationalsozialismus wurden diese Geschäfte boykottiert, und viele in der Reichspogromnacht vom 8. auf den 9. November 1938 zerstört. Juden wurden ihre Häuser geraubt und sie selbst in sogenannte Judenhäuser zusammengepfercht. Wer nicht rechtzeitig auswandern oder fliehen konnte, wurde deportiert und ermordet. Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht erinnert dieser Stadtteilrundgang an die jüdischen Nachbarn in Walle.

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12 Nov

aus der Reihe Special Guests: Lore Buchholz

Ihr Vater schrieb ihr anrührende Karten aus dem Gefangenenhaus Ostertor und aus dem Zuchthaus Oslebshausen. Lore Buchholz, Jahrgang 1927, ist die Tochter des in den 20er Jahren bekannten Waller Kommunisten Heinrich Buchholz. Als Mitglied der Agit-Prop Gruppe „Blaue Blusen“ zog er mit Satiren, Liedern und Sprechtheater über die nordwestdeutschen Bühnen der Arbeiterbewegung, nach 1933 saß er vier Jahre in Haft. Seine Tochter Lore lernte schnell, worüber sie mit den Freundinnen in der Schule nicht sprechen durfte.

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19 Nov

Bildvortrag: Walle - Vom Dorf zur Vorstadt

Noch heute kann man Spuren des früheren Waller Dorfes finden. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts standen noch reetgedeckte Bauernhäuser an der Waller Chaussee, auch wenn mit dem Bau der stadtbremischen Häfen in den 1880er Jahren die Entwicklung zur Vorstadt seinen Anfang nahm. Mit der Industrialisierung wuchs Walle fast explosionsartig. Mit zahlreichen Bildern aus dem Bildarchiv führt Sie Cecilie Eckler-von Gleich durch den Vortrag, der auch den Blick für heutige Quartiere des Stadtteils Walle schärft.

15.30 Uhr | 6 € erm. 4 €

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28 Jan

Lichtbildvortrag Walle II: Vom Hafen in die Überseestadt

Die Überseestadt ist das größte Stadtentwicklungsgebiet in Bremen und ein Ortsteil von Walle. Wo einst Kaffee, Baumwolle und Tabak umgeschlagen wurden, prägen heute moderne Architektur, noch vorhandene Freiflächen und angestammte Hafenwirtschaft das Bild. Cecilie Eckler-von Gleich führt anhand historischer Aufnahmen durch fast 130 Jahre Bremer Hafengeschichte, von den Anfängen bis zum Zuschütten, vom Container bis zum Wohnen am Wasser.

15.30 Uhr | Eintritt 6 € erm. 4 €

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