Geschichtskontor Veranstaltung

19 Sep

Projekt »Schiffe gucken« im Hafenarchiv im Speicher XI

Seit 2015 entsteht im Hafenarchiv mit Unterstützung eines Kreises von Freiwilligen das Projekt »Schiffe gucken«. Hier werden alle Einfahrten von Frachtschiffen in die Stadtbremischen Häfen seit dem Zweiten Weltkrieg aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen. Mittlerweile ist ein erster Teil der Fleißarbeit erledigt, viele Schiffs-, Ankunfts- und Frachtdaten in eine Datenbank eingefügt und stehen nun während der Öffnungszeiten des Hafenarchivs für die Recherche vor Ort zur Verfügung.

Öffnungszeiten Hafenarchiv: Di, Do, So | 14:00 – 17:00

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20 Sep

Rundgang | Utbremen und der Wiederaufbau

Teile des zerstörten Bremer Westens wurden nach dem Zweiten Weltkrieg komplett neu geplant. In Utbremen entstand nicht nur das erste Wohnhochhaus Bremens, sondern auch der Waller Grüngürtel. Mit der neuen Bebauung entwickelte sich in den 1950er Jahren aus einem einstmals eng bebauten Viertel mit typischen Bremer Reihenhäusern ein aufgelockerter, durchgeplanter Stadtraum, in dem die Bereiche Wohnen und Arbeiten streng getrennt wurden. Die Neuplanung verlief nicht konfliktfrei. Heftig wurde zwischen »Modernisten« und Anhänger*innenn des traditionellen Bauens gerungen.

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25 Okt

Rundgang | Koloniale Spuren in der Überseestadt

Wo heute die Überseestadt als neuer Stadtteil entsteht, kamen über 100 Jahre Waren aus aller Welt in Bremen an. Der koloniale Handel mit Gütern wie Kaffee, Baumwolle oder Reis brachte viel Wohlstand nach Bremen, doch über die Probleme in den Anbauländern, die damit verbunden waren, wird bis heute kaum gesprochen. Wir begeben uns auf einen Spaziergang durch die Überseestadt, um aufzuzeigen, was Bremen als Hafen- und Handelsstadt mit Kolonialismus zu tun hat und um über Auswirkungen des Kolonialismus in Vergangenheit und Gegenwart zu sprechen.

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08 Nov

Rundgang | Jüdische Nachbarn

Etwa 200 jüdische Bürger*innen lebten vor 1933 in Walle. Es gab etliche von Juden geführte Geschäfte, vom Kaufhaus des Westens bis zu Galanteriewaren Fuchs. Im Nationalsozialismus wurden diese Geschäfte boykottiert, und viele in der Reichspogromnacht vom 8. auf den 9. November 1938 zerstört. Juden wurden ihre Häuser geraubt und sie selbst in sogenannte Judenhäuser zusammengepfercht. Wer nicht rechtzeitig auswandern oder fliehen konnte, wurde deportiert und ermordet.

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14 Jan

Werkstattgespräch | Die Blocklandmorde

Viele ältere Bremer erinnern sich noch gut an die Morde an zwölf Angehörigen einer Blocklander Familie in der Nachkriegszeit. Diese Morde, begangen von soeben befreiten Zwangsarbeitern, verschärfte die Stimmung gegen die sogenannten »Displaced Persons« enorm.


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26 Jan

Rundgang | Spuren nationalsozialistischer Verfolgung auf dem Waller Friedhof

Auf dem Waller Friedhof lässt sich an vielen Stellen die Geschichte des 20 Jahrhundert im Bremer Westen nachspüren. Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar veranstaltet das Geschichtskontor einen winterlichen Spaziergang über den Waller Friedhof, auf dem wir die manchmal versteckt liegenden Grab- und Denkmäler besuchen wollen, die an den Terror des NS Regimes erinnern.

Treffpunkt: Friedhof Walle, Haupteingang Im Freien Meer

Sonntag 26.1. | 11:00 | Beitrag 5 €, erm. 4 €

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