Über uns

Das Kulturhaus

Das Kulturhaus Walle Brodelpott bietet ein Zuhause für Bühne, Ausstellungen und Vorträge, im Werkstattbereich wird kreativ gearbeitet. Das Geschichtskontor im Kulturhaus recherchiert nicht nur zur Geschichte des Bremer Westens, es arbeitet kontinuierlich an innovativen Formen der Vermittlung von Geschichte. Die Kooperationen mit anderen Geschichtswerkstätten thematisieren nicht zuletzt das Verhältnis von Stadtentwicklung und Geschichte. Das vom Kulturhaus organisierte Stadtteilfest führt Vereine mit anderen Waller Aktivitäten zusammen, zeigt die breite Palette von soziokulturellen Kooperationen.

Vom der "Kulturinitiative" zum "Kulturhaus"

Als die Kultur im Bremer Westen 1981 ausschließlich im Waldau-Theater stattfand, startete die „Kulturiniative Brodelpott“, ein kleiner Haufen Studenten, mit dem Versuch, neue Formen kultureller Vernetzung im Stadtteil zu schaffen. Auf gerade 15 Quadratmetern Ladenfläche eines ehemaligen Friseurgeschäfts trafen sich die Initiatoren um Tee- oder Kaffeekanne, heckten Pläne aus und machten erste Gehversuche im ehemaligen Arbeiterstadtteil. Daher auch der Name, der "brodelnde Pott" , - er symbolisierte die heißen Köpfe der Startphase genauso wie den Anspruch enes nachbarschaftlichen Projektes..

Von Beginn an begab man sich auf  historische Spurensuche im Stadtteil, das schuf erste Zugänge zu den Wallern. Auch Kinder, Mütter, Eltern gehörten zur Zielgruppe. Ende der 1980er Jahre war aus der Initiative ein ABM-Projekt mit Anbindung an die Kulturbehörde geworden. 1991 folgte der Umzug in größere Räume am Steffensweg und schon 1999 eine weitere Umsiedlung in jetzt über 400 Quadratmeter in die Räume der im Rahmen eines neuen Konzepts der Stadbibliothek aufgegebenen Waller „Filiale“. Mit den alten Beständen und neuen Anschaffungen bietet der „Förderverein Bibliothek“ weiterhin einen Ort für Leser. Nach langem Ringen besitzt das Kulturhaus inzwischen eine Förderung aus dem Etat des Kultursenators und hat seinen festen Platz in der  Bremer Kulturlandschaft.