Ausstellungseröffnung: Bremer Frauen an der Heimatfront 1914 - 1918

Ausstellungseröffnung: Bremer Frauen an der Heimatfront 1914 - 1918

07 Aug

Die Ausstellung wurde 2014 aus Anlass des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges im August 1914 von Mitgliedern des Vereins Bremer Frauenmuseum entwickelt. Bei all dem Gedenken, das es in dem Jubiläumsjahr gab, wurde nach Meinung des Vereins zu wenig an die Frauen gedacht: Der Kriegsalltag Bremer Frauen in den Jahren 1914 bis 1918 wird unter verschiedenen Themenstellungen beleuchtet. Der Begriff Heimatfront wurde von der Propaganda der militärischen und politischen Führung benutzt, um den Frauen ihre „vaterländische Pflicht“ deutlich zu machen. Sie sollten und wollten mit „Liebesgaben“ und moralischer Aufrüstung den Durchhaltewillen der Männer an der Front stärken. Hier spielte der Einsatz vieler Bremer Frauenorganisationen eine große Rolle. Der stetig schlimmer werdende Lebensmittelmangel stellte besonders die Frauen in Arbeiterfamilien vor große Herausforderungen. Der Krieg vertiefte die Klassengegensätze. Auch wurde immer mehr Druck auf Frauen ausgeübt, sich für den Einsatz in der Kriegsindustrie zu melden. Die Forderung politischer Aktivistinnen, endlich das Wahlrecht auch für Frauen einzuführen, wurde im Krieg lauter.    
Eröffnung: So 7.8., 15.00
Dauer der Ausstellung bis 9.9.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 14.00 - 18.00